Udo van den Berg

Therapie Coaching Ausbildung

 
 

Glossar


Case-Management

Erfassung, geplante Förderung und Verknüpfung der Fähigkeiten und Ressourcen von Klienten, um höchstmögliche Effizienz im Unterstützungsprozess zu erreichen, evtl. unter Einbeziehung zusätzlicher Experten. (nach oben)

Energetische Diagnostik und Behandlung (EDxTM)

Vom amerikanischen Psychotherapeuten Fred Gallo entwickeltes Verfahren zur Diagnostik der energetischen Struktur eines Problems und zu der sich daraus kausal ergebenden Behandlungsmethodik. ähnlich wie in der Akupunktur basiert EDxTM auf der Annahme, dass Störungen gleichermaßen auf sozialen, verhaltensbezogenen, systemisch bedingten, kognitiven, neurologischen, chemischen und eben auch auf energetischen Faktoren beruhen können. Nachdem in einem kurzen Vortest die Ausgangsposition für das Verfahren geschaffen sind, werden im ersten Schritt die Punkte, die auf den 12 Hauptmeridianen liegen und beeinträchtigt sind, über den so genannten Muskeltest identifiziert. Diesen Punkten sind Behandlungspunkte zugeordnet, die dann im zweiten Schritt zur Stimulation mit den Fingern selbst beklopft werden, um ein Gleichgewicht innerhalb des Energiesystems herzustellen. Der Patient kann dann mit Hilfe dieser Methode seine Problematik unabhängig vom Therapeuten auf der energetischen Ebene selbst weiter behandeln. Manchmal genügt ein bereits kurzer Zeitraum, um auch langwierige Probleme zu lindern bzw. zu beseitigen. (nach oben)

Entspannungsverfahren

Standardisierte Verfahren, die der Stressreduktion, der Behandlung von psychischen Störungen und körperlichen Erkrankungen sowie deren Vorbeugung dienen. Angeboten werden Autogenes Training (konzentrative Selbstentspannung), Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen (Wechsel zwischen willkürlicher Anspannung und Entspannung von Muskelgruppen), Imagination (Nutzen der Vorstellungskraft, erholsame Phantasiereisen) und Hypnose (Fokussierung von Wahrnehmung und Veränderungen im Körpererleben). (nach oben)

Familienaufstellung

Aktionsorientierte Methode in Form von räumlicher Darstellung familiärer emotional repräsentativer Beziehungen in Bezug auf Haltung, Position, Nähe und Distanz. Dabei können klassische Abwehrmechanismen, die über die Sprache verlaufen, umgangen werden, um zu den eigentlichen Themen des Familiensystems vorzudringen. Die so entstehenden "Skulpturen" sind in Richtung gewünschter Problemlösungen sofort veränderbar, so dass die Klienten auch emotional spürbare Ideen zur Korrektur erhalten. Im Transfer in ihren Lebenskontext zur Erzeugung von Nachhaltigkeit werden sie dabei fachlich unterstützt. Familienaufstellungen sind auch in der Einzeltherapie einsetzbar. Ebenso lässt sich die Methode für die Erfassung und Veränderung anderer Lebenskontexte wie beispielsweise Arbeitsplatz und Verbandswesen nutzen. (nach oben)

Gesprächsführung

Psychologisch fundierte, am inneren Bezugsrahmen des Klienten orientierte Gesprächsführung. Sie beinhaltet die Kunst des Fragens, das Spiegeln der Klientenäußerungen und des Klientenverhaltens, Feedback-Gebung, positive Wertschätzung, das Verbalisieren emotionaler Erlebnisinhalte sowie die inhaltliche Strukturierung und interaktionelle Steuerung des Gesprächs. (nach oben)

Gesprächspsychotherapie

Von Carl Rogers entwickelte Psychotherapieform mit äußerst vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten mit dem Ziel, das Selbstkonzept des Menschen so zu erweitern, dass die im Leben gemachten Erfahrungen stimmig integriert werden können. Die Basisvariablen des Therapeuten sind positive Wertschätzung und emotionales Engagement, aktives Zuhören und Beobachten, Echtheit, Glaubwürdigkeit und Selbstkongruenz sowie einfühlendes Verstehen. (nach oben)

Hypnotherapie nach Milton Erickson

Milton Erickson, amerikanischer Psychotherapeut (1901-1980), entwickelte ein Hypnoseverfahren, das therapeutische, gemeinsam mit den Klienten festgelegte Ziele durch indirekte Suggestionen auf fast unmerkliche Art und Weise erreicht. Diese Methode beruht auf der Grundannahme, dass wesentliche Problemlösungsmöglichkeiten im Unterbewusstsein des Klienten und in seinen Ressourcen bereits vorhanden sind und mittels hypnotherapeutischer Interventionen aktiviert werden. (nach oben)

Innere Familie/Inneres Team

Davon ausgehend, dass nicht nur das interpersonale, sondern auch das intrapersonale System aus verschiedenen Anteilen besteht, können Beratung und Therapie zur Harmonisierung innerer Konflikte genutzt werden. Zunächst werden die entsprechenden inneren Anteile - vergleichbar mit Mitgliedern einer bestehenden Familie oder eines Teams - identifiziert, benannt und dann ein Dialog hergestellt, um die jeweiligen dahinter liegenden Bedürfnisse zu verstehen. Anschließend wird an neuen Lösungen im Dialog bzw. Multilog gearbeitet. Vor allem in Ambivalenzsituationen ist die methodische Arbeit mit dem inneren Team gut geeignet, um die belastenden Spannungen und daraus entstandenen Symptome auf ein erträgliches Maß zu reduzieren oder zu beseitigen. (nach oben)

Konfliktmanagement

Analyse und Strukturentwurf zum konstruktiven Umgang mit Konflikten unter Nutzung bereits vorhandener, aber auch neu zu entwickelnden Konfliktlösungskompetenzen. (nach oben)

Mediation

Verfahren zur professionellen Bearbeitung, Deeskalation und Beilegung von Konflikten durch Vermittlung, Ausgleich und Hilfe zur Einigung unter Aufrechterhaltung der Freiwilligkeit und Entscheidungsautonomie der Konfliktparteien. Möglicher Ablauf: Klärung der Rahmenbedingungen, Benennen der Konfliktthemen, Erfassen der Interessen und Bedürfnisse, Entwicklung von Lösungsideen, Verhandeln, Vereinbarungen treffen, Abschluss. Anwendungsgebiete: Wirtschaft und Arbeitswelt, Partnerschaft, Politik, Umweltfragen, Schule, Rechtspflege, Sport. (nach oben)

Psychosoziale Beratung

Einzel-, Partner-, Familien- oder Gruppenberatung für Menschen in Lebenskrisen und/oder mit seelischen Problemen als Hilfe zur Selbsthilfe mit lösungsorientierter Zielsetzung und zumindest gedanklicher Einbeziehung des sozialen Umfeldes der Hilfesuchenden. Im Gegensatz zur Psychotherapie beschäftigt sich die psychosoziale Beratung vorwiegend mit der Lösung situativer Schwierigkeiten, ohne dabei ausführlich auf eine mögliche spezifische klinische Störung als Ursache der Problematik einzugehen. Ein aktiv gestaltetes Eingreifen und Steuern des Veränderungsprozesses findet seitens des Beraters nur selten statt. (nach oben)

Sozialkompetenztraining

Soziale Kompetenz ist eine Schlüsselqualifikation, die vorwiegend der Optimierung beruflicher Handlungskompetenz dient, aber auch im privaten Bereich das persönliche Handlungsspektrum zur Geltung bringt. Das Training bewirkt eine verbesserte differenzierte und kognitive Erfassung von Verhaltenswirkungen und -rückwirkungen, eine Erweiterung der individuellen Wahrnehmung, Erhöhung der Selbstsicherheit und des Selbstvertrauens, des Einfühlungsvermögens und der emotionalen Steuerung sowie eine verbesserte Kommunikation und Interaktion. (nach oben)

Spinweb-Analyse

Methodisches Verfahren zur überblickerstellung über Konfliktsituationen und Verdeutlichung von deren Strukturen ("Wer? Was? Wozu?"). Eine Visualisierung erfolgt mittels grafischer Darstellung. (nach oben)

Systemische Therapie

Analysiert zunächst die Problemsituation mit ihren praktizierten Kommunikations- und Beziehungsmustern. Es wird dabei das Ganze unter Berücksichtigung vieler möglicher individueller Wahrheiten als Zusammenwirken einzelner Teile gesehen. Zunächst stehen also Verstehen, Reflektieren und die Hypothesenbildung im Vordergrund, erst danach das Agieren und Umsetzen des Neuen. Symptome können als wichtige Interaktionsaspekte gesehen werden.
Komplexität und Dynamik menschlicher Systeme werden geachtet, und im Therapieprozess Unterschiede herausgearbeitet, "die Unterschiede machen" (F. Simon). Die Komplexität von Problemen wird reduziert. Durch die Implementierung von Perspektivwechsel ("Mehrbrillenprinzip") können Klienten nicht nur vergangene Ereignisse anders erleben, sondern auch neue zieldienliche Lösungen gestalten. (nach oben)

Win-Win-Konzept

Wirkt der Polarisierung der Konfliktbereiche entgegen.
Alle beteiligten Konfliktparteien können durch diese Art der Konfliktbearbeitung einen subjektiven Gewinn erzielen. Das Konzept bewegt sich nicht auf einer Sieg-Niederlage-Ebene, sondern ist auf einen Interessensausgleich gerichtet. (nach oben)


Case-Management

Energetische Diagnostik und Behandlung (EDxTM)

Entspannungsverfahren

Famileienaufstellung

Gesprächsführung

Gesprächspsychotherapie

Hypnotherapie nach Milton Erickson

Innere Familie/Inneres Team

Konfliktmanagement

Meditation

Psychosoziale Beratung

Sozialkompetenztraining

Spinweb-Analyse

Systemische Therapie

Win-Win-Konzept
 
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